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Brandschutzerziehung der Feuerwehr Rhön Grabfeld

 

Bericht zum Seminar / Erfahrungsaustausch

Brandschutzerziehung für Kinder und Jugendliche

Schwerpunktthema Kindergarten

im Feuerwehrhaus Mellrichstadt am 28.11.2006

 

 

Am Di. den 28.11.06 fand im Feuerwehrhaus Mellrichstadt das inzwischen traditionelle Seminar Brandschutzerziehung mit dem Schwerpunktthema Kindergarten (KIGA) statt. Nach einer kurzen Begrüßung, gegen 19.00 Uhr, der über 70 Teilnehmer(innen) und Seminareinführung durch Kreisjugendwart Arno Götz, konnte Referentin Maria Zimmer mit dem ersten Themenblock beginnen.

Block 1 – Grundsätze der Brandschutzerziehung (BE):

Hier wurde genannt was alles wichtig für eine erfolgreiche Brandschutzerziehung im Kinderraten wichtig ist. Dies fängt mit der Kontaktaufnahme und vorbereitenden Gesprächen mit der Kindergartenleitung an, geht über die detaillierte Planung der Maßnahme, Elternabend bis hin zur eigentlichen Durchführung der Brandschutzerziehung im Kindergarten.

Anhand von Baubedarfsmaterialien versinnbildlichte Maria Zimmer die Eigenschaften, die ein(e) Brandschutzerzieher(in) mitbringen sollte.

Als Ergebnis ist hier auch zu nennen , dass eine erfolgreiche BE nur zustande kommen kann wenn Feuerwehr Eltern und KIGA zusammenwirken. Anhand von Anschauungsmaterialien wurde der Aufbau der BE verdeutlicht. So müssen unbedingt berücksichtigt werden:

-          Anschaulichkeit

-          Selbständigkeit

-          Kindgemäßheit

-          Teilschritte

-          Wiederholung

-          Lebenswirklichkeit

-          Ganzheitlichkeit

-          Verbote

 

Block 2 – Praktische Umsetzung der Brandschutzerziehung:

Nach einer kurzen Pause konnte anschaulich gezeigt werden wie mit Kindern in der Praxis das Thema BE umgesetzt werden kann. Wobei bereits jetzt bemerkt werden kann, dass aufgrund der zur Verfügung stehenden Zeit nur ein Ausschnitt daraus dargestellt werden konnte. So wird z.B. aus einem Berg von Kleidern die Schutzausrüstung eines Feuerwehrmanns durch die Kinder herausgesucht. Diese sollte dann auch gleich von einer Person übergezogen werden.

Wenn diese Ausrüstung vollständig ist wird dann noch ein Preßluftatmer angelegt. Dabei darf der Kontakt zu Kindern nicht verloren gehen, denn sie sollen ja die Angst vor einem so ausgerüsteten Feuerwehrler verlieren und sich im Ernstfall vor Angst nicht vor ihm zu verstecken, was fatale Folgen haben könnte.

In diesem Block wurden auch die Themen Notruf, Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto, VB im KIGA, Einsatz der Puppe FIX, Fluchthaube behandelt.

Neben diesem Referat wurde Themenbezogen auch eine kleine Bilder- und Malbuchausstellung gezeigt. Für alle standen auch verschiedene Handreichungen in Form von Kopiervorlagen und einer Lehrunterlage zur Verfügung. KBM Arno Götz konnte erfreut feststellen, dass mit der Referentin Maria Zimmer die richtige Wahl getroffen wurde. Frau Zimmer sorgte aufgrund ihres pädagogischen Geschicks für Kurzweil und keiner merkte wie fortgeschritten die Zeit war.

 

Block 3 – Brand Berufsschule Bad Neustadt:

Der erste Kommandant Stefan Schmöger aus Bad Neustadt gab dann einen Erfahrungsbericht zum Brand der Berufsschule Bad Neustadt 25. Juli 2006 zum Besten. Neben der Darstellung der eingesetzten Kräfte wurden auch die Schnittstellen zur Schulleitung und dem Technikbereich aufgezeigt. Von großem Vorteil war z.B. auch, dass die Schule bereits bei eintreffen der ersten Hilfskräfte die Schule geräumt war und so eine Konzentration auf die Brandbekämpfungsmaßnahmen erfolgen konnte.

Anhand einer Präsentation und passend zum Schwerpunktthema KIGA wurde von Herrn Schmöger zusätzlich der Brand eines Kindergartens am 11. Mai 2006 in Landshut dargestellt.

 

Block 4 – Aktuelles aus der Brandschutzerziehung:

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, es war mittlerweile 22.00 Uhr, wurde auf die Umsetzung dieses Blocks verzichtet und auf das Jahr 2007 verschoben. KBM Arno Götz stellte nur noch kurz die zukünftigen Planungen der Kreisjugendfeuerwehr zum Thema Brandschutzerziehung dar. So soll das Schwerpunktthema 2007 der Elternabend bilden und für 2008 die Brandschutzunterweisung umgesetzt werden. Versucht wird auch einen Arbeitskreis „Brandschutzerziehung“ ins Leben zu bilden.

Mit Bastian Reinert von der Feuerwehr Mellrichstadt konnte auch der neue Fachbereichsleiter Brandschutzerziehung für den Landkreis Rhön-Grabfeld vorgestellt werden.

Bleibt abschließend nur noch der Jugendfeuerwehr Mellrichstadt für die Unterbringung und Verpflegung ein herzliches Dankeschön zu sagen.

KJFW / KBM Arno Götz 01.12.06

 

 52 Bilder vom Seminar

 

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