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Deutsches Jugendleistungsabzeichen 2006 in Bad Königshofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

70 Jugendliche zeigten, was sie drauf haben
 
 

BAD KÖNIGSHOFEN (HF) "Ihr habt Hervorragendes geleistet und gezeigt, dass Ihr die Euch gestellten Aufgaben meistern könnt". So lobte Günther Rupkalvis, Abzeichenbeauftragter für die Deutsche Jugendfeuerwehr aus dem Landkreis Würzburg, in Bad Königshofen 70 Jungfeuerwehrler aus Rhön-Grabfeld und aus Poppenhausen bei Schweinfurt. Sie hatten das Jugendleistungsabzeichen geschafft.

 

Die Abnahme, so Rupkalvis, sei der Höhepunkt am Ende der feuerwehrtechnischen Ausbildung und bedeute den Abschluss der Jugendfeuerwehrzeit.

Viele Übungen hätten in den Wehren in den vergangenen Wochen stattgefunden, sodass keiner Angst vor den Schiedsrichtern hätte haben müssen. Prüfungsangst sei allerdings auch nicht ganz verkehrt, denn Aufregung trotz fleißigen Übens könne sogar die Leistung noch steigern. Die Leistungsspange sei Prüfstein und gleichzeitig eine Auszeichnung für junge Menschen, die sich frühzeitig als Einzelne in eine Gemeinschaft und ihre Ordnung einfügen. Außerdem leisteten die Wehrleute einen wichtigen Dienst praktischer Hilfstätigkeit am Mitmenschen.

Um was ging es auf dem Kreissportgelände am Samstag bei den Prüfungen? Da standen der Löschangriff und die Schnelligkeitsübung als feuerwehrtechnischer Teil ebenso an, wie das Kugelstoßen und der Staffellauf im sportlichen Bereich. Natürlich mussten auch Fragen beantwortet werden, um das Fachwissen zu prüfen und eine Extrabewertung stand für den Gesamteindruck der Gruppe..

In allen Sparten wurde eine erfolgversprechende Gemeinschaftsleistung gefordert, betonte Günther Rupkalvis zu Beginn der Prüfungen. Das bedeutete auch, dass der Stärkere dem Schwachen hilft.

Im Anschluss an die Prüfungen dann die erlösende Nachricht: Alle hatten die Prüfung für das Jugendfeuerwehr-Leistungsabzeichen bestanden. Die volle Punktezahl erreichte die Feuerwehrgruppe mit neun Wehrleuten aus Bad Neustadt und Oberelsbach. Bestanden haben aber alle und zwar auch die Wehrleute aus Großbardorf, Rödelmaier-Frickenhausen-Salz, Bischofsheim-Wegfurt, Oberweißenbrunn, Poppenhausen bei Schweinfurt, Rödelmaier und aus Herschfeld.

Landrat Thomas Habermann lobte denn auch den Übungsfleiß, freute sich besonders, dass in Rhön-Grabfeld auch Feuerwehrleute aus Poppenhausen dabei waren. Die Prüfung habe gezeigt, dass großes Können und Wissen vorhanden sei und die Teilnehmer sicher viel Zeit und Freizeit investiert hätten.

"Dank Ihnen allen für diesen Dienst an der Gemeinschaft hier im Landkreis Rhön-Grabfeld, aber auch in Poppenhausen," sagte der Landkreischef.

Zum Ergebnis sagte Rupkalvis, dass die Prüfung keinen Wettbewerbscharakter habe, die Unterschiede teils nur im Zehntel-Punktebereich lagen. Er bat gleichzeitig, weiter zu üben und der Feuerwehr "die Stange zu halten."

Schließlich bedankte sich auch noch Kreisjugendwart Arno Götz (Wülfershausen), der für die Organisation zuständig war. Dank galt allen, die mitgemacht haben, vor allem auch denen "hinter den Kulissen", die für das leibliche Wohl sorgten oder beim Auf- und Abbau halfen.

 

Mainpost.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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