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Deutsches Jugendleistungsabzeichen 2008 in Bad Königshofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnehmer

1 Sandberg
2 Schmalwasser
3 Oberweisenbrunn
4 Großeibstadt
5 Bad Königshofen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht Mainpost - Hanns Friedrich

Schwitzen für die begehrte Anstecknadel

Mehr als 40 junge Feuerwehrler aus dem Landkreis legten das Deutsche Jugendleistungsabzeichen ab
Kondition beweisen mussten die mehr als 40 Jungfeuerwehrleute am Samstag auf dem Kreissportgelände. Aus Bad Königshofen, Großeibstadt, Sandberg, Schmalwasser und Oberweißenbrunn waren sie gekommen, um die insgesamt vier Übungen zu absolvieren und einen Wissenstest zu bestehen. Letztendlich hieß es: „Alle bestanden“. Als äußeres Zeichen ihrer Qualifikation tragen diese Jugendlichen nun das Deutsche Jugendleistungsabzeichen.

Dafür gab es Glückwünsche von allen Seiten unter anderem auch von Bürgermeister Thomas Helbling, der im Namen von Landrat Thomas Habermann dessen Glückwünsche zur bestandenen Prüfung überbrachte. Auch Kreisbrandrat Peter Bulheller war gekommen und er war sichtlich stolz auf seine Jugendfeuerwehrler.

 


Jeder Handgriff muss sitzen: Am Kreissportgelände in Bad Königshofen fanden am Samstag die Übungen zur Abnahme des Deutschen Jugendleistungsabzeichens statt. Beim Löschangriff mussten die Jungfeuerwehrleute unter anderem Saugrohre aneinander kuppeln.

Doch bevor die jungen Leute die begehrte Anstecknadel in Empfang nehmen konnten, mussten einiges leisten. Da ging es zum Beispiel um die Schnelligkeitsübung. Hier mussten C-Druckschläuche korrekt ausgerollt und aneinandergekuppelt werden. Die Wertungsrichter achteten darauf, dass es keine „Dreher“ im Schlauch gab und alles korrekt verlief. Diese Übung stellte die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke dar. Die Schläuche sollten dabei möglichst gerade liegen. Minuspunkte gab es für ein offenes Kupplungspaar, aber auch für Zeitüberschreitung.

Weiter ging es zum Kugelstoßen. Hier standen Gewandtheit und Stärke der Jugendlichen im Vordergrund. Auch beim Staffellauf hatten Wertungsrichter ein Auge auf das Geschehen. Anfeuerung aus den Reihen der mitgereisten Fans halfen so manchem jungen Feuerwehrmann im Endspurt „auf die Sprünge.“ Bei diesem Wettbewerb galt es die Schnelligkeit und Ausdauer der Jugendlichen zu trainieren. Gelaufen wurde eine Strecke von 400 Meter. Auch hier konnte man „Nullpunkte“ kassieren, wenn zum Beispiel das Ziel innerhalb vorgegebener Zeit nicht erreicht wurde, oder der Staffelstab die Ziellinie nicht erreichte. Allerdings gab es kaum Probleme.

Das Erlernen eines Löschangriffs gehörte ebenfalls zum Prüfungsprogramm. Dazu lagen C-Druckschläuche und CM-Strahlrohre sowie das notwendige Zubehör und sogar eine angenommene Wasserentnahmestelle bereit. Der Einsatzbefehl lautete: „Wasserentnahmestelle offenes Gewässer, Verteiler an die markierte Stelle, Angriffstrupp zur Brandbekämpfung, 1. Rohr zum linken Brandabschnitt über den Platz vor: C-Leitung selbst verlegen!“ Ja und so korrekt handelten die jugendlichen Wehrleute denn auch. Sie kuppelten die Saugschläuche aneinander, verbanden diese mit einem Mastwurf und stellten dann die Wasserversorgung zur Pumpe her. Schließlich hieß es „Wasser marsch!“ und die Übung war beendet.

Kreisjugendwart Siegbert Seifert meinte abschließend, dass die Übungen hervorragend gelaufen seien. Es sei ein schöner Tag nicht nur vom Wetter her, sondern auch, weil die Jugendlichen alles gegeben hatten und deshalb die benötigten Punkte holten. Alles sei diszipliniert abgelaufen, es habe keine Hektik gegeben und dadurch hätten alle Pluspunkte gesammelt und das Leistungsabzeichnen geschafft, stellte er fest. Kurz ging er auf das Leistungsabzeichen ein und erwähnte, dass darauf unter anderem eine Weltkugel dargestellt ist. Diese liege halb im Dunkeln. Ein Symbol dafür, dass Feuerwehrleute bei Tag und Nacht einsatzbereit sind.

Die Prüfung in Bad Königshofen bezeichnete Horst Knopf als erfolgreich und entsprechend sei das Ergebnis. Alle haben bestanden und dazu könne man nur gratulieren. Bürgermeister Thomas Helbling dankte allen Teilnehmern für ihr Engagement und gratulierte zum Deutschen Jugendleistungsabzeichen. Er bat die Jugendlichen, weiterhin dem Feuerwehrdienst treu zu bleiben, auch wenn vielleicht nicht immer alles glatt läuft.

Dies unterstrich auch Kreisbrandrat Peter Bulheller. Er meinte, dass man den Jugendlichen dafür danken müsse, dass sie diese Prüfung ablegen. Sein Dank galt aber auch Ottmar Schulz, dem Hausmeister der Bad Königshöfer Verbandsschule, der dafür sorgte, dass die Voraussetzungen zur Abnahme gegeben waren. Bulheller dankte der Königshöfer Feuerwehr für die Organisation.

Schließlich dankte Kreisjugendwart Siegbert Seifert allen Schiedsrichtern und besonders Andre Knies, von der Bad Königshöfer Feuerwehr, der sein Ansprechpartner bei der Vorbereitung und Durchführung war.

Dafür hat sich der Aufwand gelohnt. Aus den Händen der Feuerwehr-Verantwortlichen, wie hier Hermann Weigand (rechts) und Horst Knopf (Mitte), erhielten die Teilnehmer ihre wohlverdienten Leistungsabzeichen.

Bericht Hanns Friedrich

www.Mainpost.de

 

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