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Sandberg |
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Schmalwasser |
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Oberweisenbrunn |
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Großeibstadt |
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Bad Königshofen |

Bericht Mainpost - Hanns Friedrich
Schwitzen für die begehrte Anstecknadel
Mehr als 40 junge Feuerwehrler aus dem Landkreis legten das Deutsche
Jugendleistungsabzeichen ab
Kondition beweisen mussten die mehr als 40
Jungfeuerwehrleute am Samstag auf dem Kreissportgelände. Aus
Bad Königshofen, Großeibstadt, Sandberg, Schmalwasser und
Oberweißenbrunn waren sie gekommen, um die insgesamt vier
Übungen zu absolvieren und einen Wissenstest zu bestehen.
Letztendlich hieß es: „Alle bestanden“. Als äußeres Zeichen
ihrer Qualifikation tragen diese Jugendlichen nun das
Deutsche Jugendleistungsabzeichen.
Dafür gab es Glückwünsche von allen Seiten unter anderem auch von
Bürgermeister Thomas Helbling, der im Namen von Landrat Thomas Habermann dessen
Glückwünsche zur bestandenen Prüfung überbrachte. Auch Kreisbrandrat Peter
Bulheller war gekommen und er war sichtlich stolz auf seine Jugendfeuerwehrler.
Jeder Handgriff muss sitzen: Am
Kreissportgelände in Bad Königshofen fanden am Samstag die Übungen zur Abnahme
des Deutschen Jugendleistungsabzeichens statt. Beim Löschangriff mussten die
Jungfeuerwehrleute unter anderem Saugrohre aneinander kuppeln.
Doch bevor die jungen Leute die begehrte Anstecknadel in Empfang nehmen
konnten, mussten einiges leisten. Da ging es zum Beispiel um die
Schnelligkeitsübung. Hier mussten C-Druckschläuche korrekt ausgerollt und
aneinandergekuppelt werden. Die Wertungsrichter achteten darauf, dass es keine
„Dreher“ im Schlauch gab und alles korrekt verlief. Diese Übung stellte die
Wasserförderung über eine lange Wegstrecke dar. Die Schläuche sollten dabei
möglichst gerade liegen. Minuspunkte gab es für ein offenes Kupplungspaar, aber
auch für Zeitüberschreitung.
Weiter ging es zum Kugelstoßen. Hier standen Gewandtheit und Stärke der
Jugendlichen im Vordergrund. Auch beim Staffellauf hatten Wertungsrichter ein
Auge auf das Geschehen. Anfeuerung aus den Reihen der mitgereisten Fans halfen
so manchem jungen Feuerwehrmann im Endspurt „auf die Sprünge.“ Bei diesem
Wettbewerb galt es die Schnelligkeit und Ausdauer der Jugendlichen zu
trainieren. Gelaufen wurde eine Strecke von 400 Meter. Auch hier konnte man
„Nullpunkte“ kassieren, wenn zum Beispiel das Ziel innerhalb vorgegebener Zeit
nicht erreicht wurde, oder der Staffelstab die Ziellinie nicht erreichte.
Allerdings gab es kaum Probleme.
Das Erlernen eines Löschangriffs gehörte ebenfalls zum Prüfungsprogramm. Dazu
lagen C-Druckschläuche und CM-Strahlrohre sowie das notwendige Zubehör und sogar
eine angenommene Wasserentnahmestelle bereit. Der Einsatzbefehl lautete:
„Wasserentnahmestelle offenes Gewässer, Verteiler an die markierte Stelle,
Angriffstrupp zur Brandbekämpfung, 1. Rohr zum linken Brandabschnitt über den
Platz vor: C-Leitung selbst verlegen!“ Ja und so korrekt handelten die
jugendlichen Wehrleute denn auch. Sie kuppelten die Saugschläuche aneinander,
verbanden diese mit einem Mastwurf und stellten dann die Wasserversorgung zur
Pumpe her. Schließlich hieß es „Wasser marsch!“ und die Übung war beendet.
Kreisjugendwart Siegbert Seifert meinte abschließend, dass die Übungen
hervorragend gelaufen seien. Es sei ein schöner Tag nicht nur vom Wetter her,
sondern auch, weil die Jugendlichen alles gegeben hatten und deshalb die
benötigten Punkte holten. Alles sei diszipliniert abgelaufen, es habe keine
Hektik gegeben und dadurch hätten alle Pluspunkte gesammelt und das
Leistungsabzeichnen geschafft, stellte er fest. Kurz ging er auf das
Leistungsabzeichen ein und erwähnte, dass darauf unter anderem eine Weltkugel
dargestellt ist. Diese liege halb im Dunkeln. Ein Symbol dafür, dass
Feuerwehrleute bei Tag und Nacht einsatzbereit sind.
Die Prüfung in Bad Königshofen bezeichnete Horst Knopf als erfolgreich und
entsprechend sei das Ergebnis. Alle haben bestanden und dazu könne man nur
gratulieren. Bürgermeister Thomas Helbling dankte allen Teilnehmern für ihr
Engagement und gratulierte zum Deutschen Jugendleistungsabzeichen. Er bat die
Jugendlichen, weiterhin dem Feuerwehrdienst treu zu bleiben, auch wenn
vielleicht nicht immer alles glatt läuft.
Dies unterstrich auch Kreisbrandrat Peter Bulheller. Er meinte, dass man den
Jugendlichen dafür danken müsse, dass sie diese Prüfung ablegen. Sein Dank galt
aber auch Ottmar Schulz, dem Hausmeister der Bad Königshöfer Verbandsschule, der
dafür sorgte, dass die Voraussetzungen zur Abnahme gegeben waren. Bulheller
dankte der Königshöfer Feuerwehr für die Organisation.
Schließlich dankte Kreisjugendwart Siegbert Seifert allen Schiedsrichtern und
besonders Andre Knies, von der Bad Königshöfer Feuerwehr, der sein
Ansprechpartner bei der Vorbereitung und Durchführung war.
Dafür hat sich der Aufwand gelohnt. Aus
den Händen der Feuerwehr-Verantwortlichen, wie hier Hermann Weigand (rechts) und
Horst Knopf (Mitte), erhielten die Teilnehmer ihre wohlverdienten
Leistungsabzeichen.
Bericht Hanns Friedrich
www.Mainpost.de
Bilder
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Gruppenbild
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