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Thema: "Öffentlichkeitsarbeit"
Wie stelle ich mich in der Öffentlichkeit dar? Wie sieht
der Bürger die Feuerwehr oder wie verhält man sich gegenüber Journalisten am
Einsatzort? Wie kann man die Presse für sich als Werbeträger nutzen? Diese und
andere Fragen beschäftigten die Teilnehmer am Jugendwart-Seminar für den
Landkreis Rhön-Grabfeld.
Zu Beginn hatten die Feuerwehrleute die Möglichkeit, ihre eigenen
Erfahrungen zum Thema "Öffentlichkeitsarbeit" zu schildern, bevor
Kreisjugendwart Arno Götz und der Bad Königshöfer Jugendwart André Knies
konkret auf Werbemaßnahmen und die Arbeit in der Öffentlichkeit eingingen.
Götz
betonte, dass das ehrenamtliche Engagement bei Jugendlichen nach wie vor hoch im
Kurs stehe. Allerdings sinke das Interesse mit höherem Alter. "Schon heute
können in Unterfranken die Austritte im Erwachsenenbereich nicht mehr durch Übertritte
aus den Jugendfeuerwehren ausgeglichen werden," so Götz. Wichtig sei es
deshalb, ständig Informationen an die "Bürger draußen"
weiterzugeben. "Die Feuerwehr muss deshalb noch mehr als bisher auf sich
und ihre Arbeit aufmerksam machen und dadurch effektive Nachwuchswerbung
betreiben." Gut sei es, die Leute persönliche anzusprechen oder
anzuschreiben. Rundschreiben seien weniger effektiv.
Zu Beginn hatten die Feuerwehrleute die Möglichkeit, ihre
eigenen Erfahrungen zum Thema "Öffentlichkeitsarbeit" zu schildern,
bevor Kreisjugendwart Arno Götz und der Bad Königshöfer Jugendwart André
Knies konkret auf Werbemaßnahmen und die Arbeit in der Öffentlichkeit
eingingen.
Götz
betonte, dass das ehrenamtliche Engagement bei Jugendlichen nach wie vor hoch im
Kurs stehe. Allerdings sinke das Interesse mit höherem Alter. "Schon heute
können in Unterfranken die Austritte im Erwachsenenbereich nicht mehr durch Übertritte
aus den Jugendfeuerwehren ausgeglichen werden," so Götz. Wichtig sei es
deshalb, ständig Informationen an die "Bürger draußen"
weiterzugeben. "Die Feuerwehr muss deshalb noch mehr als bisher auf sich
und ihre Arbeit aufmerksam machen und dadurch effektive Nachwuchswerbung
betreiben." Gut sei es, die Leute persönliche anzusprechen oder
anzuschreiben. Rundschreiben seien weniger effektiv.
André
Knies informierte die Jugendwarte über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Bad
Königshofen. Er berichtete von insgesamt 22 Brandeinsätzen und 36 technischen
Hilfeleistungen und zwei Sicherheitswachen, die im vergangenen Jahr zu
verzeichnen waren. Die Feuerwehr Bad Königshofen hat derzeit 55 männliche und
fünf weibliche Mitglieder, die Jugendfeuerwehr verfügt über 19 Mitglieder.
Knies
wartete auch mit einigen interessanten "bayernweiten" Zahlen auf.
Demnach gibt es im Freistaat 4533 Feuerwehr-Jugendgruppen mit 47 988
Mitgliedern. 22 Prozent davon sind Mädchen. Die Jugendfeuerwehren leisteten im
vergangenen Jahr insgesamt 403 807 Stunden in der feuerwehrtechnischen
Ausbildung und der allgemeinen Jugendarbeit. Weitere 339 637 Stunden wurden
in die Vorbereitung und Ausbildung durch die Jugendwarte investiert.
Speziell
um die Zusammenarbeit mit der Presse und die Arbeit der Journalisten an den
Einsatzorten ging es dann beim Vortrag von Hanns Friedrich vom Bayerischen
Rundfunk. Er berichtete, dass er seit 1977 beim BR vorwiegend im Studio Würzburg
arbeitet. Seit 1995 ist er auch für das Bayerische Fernsehen tätig und seitdem
auch mit der Kamera bei Feuerwehreinsätzen direkt vor Ort präsent.
Friedrich
erinnerte an frühere Zeiten, als es noch keine Feuerwehrpiepser gab und auch
der Reporter über die Sirene darüber informiert wurde, dass etwas passiert
ist. Heute würden Journalisten im Fall des Falles direkt von der
Polizeidirektion Schweinfurt verständigt.
Für
ihn als Journalist sei es selbstverständlich, dass er Feuerwehr und andere
Rettungskräfte bei deren Arbeit nicht behindert. Wichtig sei auch, dass die
Feuerwehrleute bei ihren Aktivitäten an die Zeitung denken und diese
beispielsweise über die Abhaltung von Übungen oder die Abnahme von Leistungsprüfungen
informieren.
Pressebericht: Hanns
Friedrich
Bilder
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